Das Bediengebiet der Neißeverkehr GmbH gehörte bis zum Zeitpunkt der gesellschaftlichen Umwälzungen in der DDR zum damaligen Kraftverkehrskombinat Cottbus. Im Laufe des Jahres 1990 wurde der VEB Kraftverkehr Cottbus als Betrieb des ehemaligen Kraftverkehrskombinates Cottbus schließlich in die Niederlausitzer Kraftverkehrs GmbH umgewandelt, zunächst noch unter Beibehaltung aller Sparten der Geschäftstätigkeit.
1991 - März: die Treuhandgesellschaft veröffentlicht die Grundsätze der Reorganisation der Kraftverkehrsbetriebe
1992 - 27.05.: rückwirkend zum 01.01.1992 Gründung der Personennahverkehrs-GmbH Forst-Guben allerdings noch mit der Eigentümerstellung Treuhandgesellschaft.
1992 - 14.12.: Die Neißeverkehr GmbH wurde formal gesellschaftsrechtlich als eigenständige GmbH der damaligen Landkreise Guben und Forst neu gegründet.
1992 - 14.12.: Die Neißeverkehr GmbH wurde formal gesellschaftsrechtlich als eigenständige GmbH der damaligen Landkreise Guben und Forst neu gegründet.
1992 - 21.12.: Übertragung von Vermögen und Geschäftstätigkeit der Personennahverkehrs GmbH Forst-Guben auf die inzwischen (02.12.1992) neu gegründete Neißeverkehr GmbH
In der Folgezeit führte die Neißeverkehr GmbH Linien- und Gelegenheitsverkehr auf den Territorien der Landkreise Forst und Guben durch und begann weitere Maßnahmen der Qualitätsverbesserung und wirtschaftlichen Optimierung.
1993: Verwaltungsreform im Land Brandenburg: Die bisherigen Landkreise Forst, Guben, Spremberg sowie Cottbus/Land wurden zum neuen Landkreis Spree-Neiße mit Kreissitz in Forst verschmolzen.
Das Bedienungsgebiet des ehemaligen Landkreises Cottbus/Land wurde jedoch nicht der Neißeverkehr GmbH zugeordnet, sondern wird auch heute noch überwiegend von der Cottbus Verkehr GmbH, dem Stadtverkehrsbetrieb der Stadt Cottbus, bedient.
Im Bereich Spremberg/Schwarze Pumpe besteht noch ein Verkehrsbediengebiet, das nicht vom kreiseigenen Verkehrsbetrieb bedient wird.
ab 1994: Suche nach Möglichkeiten, ein einheitliches Bediengebiet zu schaffen.
1996 - 01.01.: ein Nutzungs-Überlassungsvertrag verschafft der Neißeverkehr GmbH die Möglichkeit zu wirtschaftlicher Tätigkeit auf eigener Rechnung im Bereich Spremberg/Schwarze Pumpe.
1996 - 01.01.: ein Nutzungs-Überlassungsvertrag verschafft der Neißeverkehr GmbH die Möglichkeit zu wirtschaftlicher Tätigkeit auf eigener Rechnung im Bereich Spremberg/Schwarze Pumpe.
1996 - 24.06.: Spaltungs- und Übernahmevertrag: die Betriebsstelle Schwarze Pumpe wird in die Neißeverkehr GmbH eingegliedert.
2006: Landkreis Spree-Neiße verkauft 80 % seiner Gesellschaftsanteile an die Autobus Sippel GmbH mit Sitz in Hofheim/Wallau, die seit 01.01.2007 Mehrheitsgesellschafter der Neißeverkehr GmbH ist.
Bei der Autobus Sippel GmbH handelt es sich um eine traditionsreiche deutsche Unternehmensgruppe, die seit 2005 Bestandteil des europaweit agierenden britischen Verkehrskonzerns Arriva ist.
Arriva ist vordergründig im Busverkehr und zunehmend auch im Eisenbahnverkehr tätig in Großbritannien, Deutschland, Tschechien, Dänemark, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und Schweden.
Der Konzern verfügt über ca. 13.000 Busse und befördert jährlich mehr als 1 Billion Fahrgäste.
2010: Deutsche Bahn AG kauft den britischen Verkehrskonzern Arriva. Dieser Kauf stand unter der Auflage der Kartellbehörde, daß die Tochtergesellschaft Arriva Deutschland aus dem Verkehrskonzern Arriva ausgegliedert und an einen anderen Kaufinteressenten veräußert werden muß. Dieser Verkauf ist im Dezember 2010 abgewickelt worden.
2011- März: Als Käufer dieser Konzernstruktur aus verschiedenen Eisenbahn- und Omnibusverkehrsbetrieben agierte ein Bieterkonsortium der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato und des französisch-luxemburgischen Finanzinvestors Cube Infrastructure. Die bisherige Arriva Deutschland GmbH wurde in NETINERA Deutschland GmbH umbenannt. Gesellschaftsrechtlich ist jedoch die Autobus Sippel GmbH weiterhin der Hauptgesellschafter unseres Unternehmens.
2012 - Januar: Die NETINERA Region Ost AG, wie die Autobus Sippel GmbH eine Tochter der NETINERA Deutschland GmbH, übernimmt die Hauptgesellschafteranteile.



