- Schaffung eines hierarchischen Liniennetzes in der Bandbreite von hochfrequentierten Taktverkehren bis zu bedarfsabhängigen Angeboten mit Ansätzen flächenhafter Bedienung
- prägnante Ausweitung der Taktverlkehrsangebote in den Hauptrelationen des Busverkehrsnetzes und deren Integration mit dem Angebot des SPNV zu einem Gesamtangebot im integralen Taktfahrplan
- Vertiefung von Angeboten flexibler Bedienung in dünnbesiedelten Räumen.
Sie, als unsere Fahrgäste, haben uns auf diesem Weg mit konstruktiver Kritik aber auch Geduld und Verständnis begleitet.
Das sich die gemeinsamen Mühen gelohnt haben, zeigen uns einerseits Ihre Zuschriften. So gab es zunehmend Lob für das neue Angebot. Dort wo Ihre Kritik im Einzelfall offensichtlich dennoch erforderlich ist, zielt sie nicht auf eine Wiederherstellung des Verkehrsangebotes von vor dem 26.08.2007 sondern vielmehr auf weitere Verbesserungen unseres "Spree-Neiße-Takts".
Andereseits wird uns dies auch belegt, durch die Ergebnisse einer Untersuchung, mit der Landkreis Spree-Neiße, VBB und Neißeverkehr GmbH die "PROZIV GmbH" als unabhängigen Gutachter beauftragt haben, um die Ergebnisse der Umsetzung des neuen Fahrplanangebotes zu prüfen.
Die Gutachter kamen zu folgendem Ergebnis:
- Der Anteil merkbarer Taktverkehre am Gesamtleistungsumfang hat signifikant zugenommen hat (Grafik 1)
- Trotz Bevölkerungsrückgang um 4,3% und Rückgang der zu befördernden Schüler um 6%, stieg die Zahl der Fahrgäste gesamt um 17%. Dies bedeutet, dass die Zahl der "Nichtschüler" unter den Fahrgästen um 31% angestiegen ist! (Grafik 2)
- Etwas mehr als die Hälfte der zusätzlichen Beförderungsfälle entfallen dabei auf echte Neukunden. Ca. 65% hiervon wiederum, hätten diese Fahrt vor Umstellung des Fahrplanangebotes mit dem PKW durchgeführt. (Grafik 3)
- Die Gutachter ermittelten, dass daraus eine Reduzierung des CO²-Ausstoßes um 387t pro Jahr folgt. Eine Reduzierung des CO²-Ausstoßes um weitere 214t pro Jahr ergibt sich aus der veränderten Fahrplantechnologie. (Grafik 4)



